Liebe Community, ich habe eine Frage zum Höndling von Smart ...
Letzte Antwort
Liebe Community, ich habe eine Frage zum Höndling von Smart TV.wie macht ihr das? Stellt ihr euren Gästen Netflix, Amazon Pri...
Letzte Antwort
Logge dich mit deinem Airbnb-Konto ein, um weiterzulesen, zu teilen und dich mit Millionen anderen Gastgebern weltweit zu vernetzen.
Hallo, wir sanieren aktuell ein Haus für 3 Ferienwohnungen. Nun geht es an die Planung für die Haupteingangstüre. Wir wollen ein Keypad an die Wand befestigen was zum einen mit dem Buchungssystem kommuniziert und das Schließsystem der Türe öffnet und schließt.
1. Der Gast soll vor seiner Anreise den Code per email und Sms bekommen.
2. Der Code schließt die Türe auf und drückt den öffner auf
3. Geht der Gast ist der Code 1h später nicht mehr nutzbar und die Türe wird abgeschlossen.
4. Beim verwenden des Code's soll das Licht in seiner Wohnung angehen, die Rollos fahren hoch und die Klimaanlage geht an. Dies könnte man mit shellys über eine Smarthome Anlage einrichten.
Wer hat sowas schon in Verwendung und kann berichten ?
Beantwortet! Gehe zur besten Antwort
Hallo @Daniel12418 ,
ich finde das ein interessantes und schwieriges Thema. Ursprünglich dachte ich, man kauft ein Schloß, hat eine API und über irgendein System/Smarthome steuert man das. Angefangen hat es bei mir mit Nuki.
Das Schloß konnte WLAN, Bluetooth und hat eine API, also eigentlich perfekt. Bis man merkt, dass es dafür keine vernünftige Dokumentation gibt und irgendwelche Github-Projekte halb auf reverse engineering setzen und das auch nur über Bluetooth. D.h. man braucht in der Nähe von jedem Schloß eine eigene Bridge. Denn WLAN können die Dinger, aber natürlich nur zu der Nuki Cloud, nicht lokal. Da kam man dann per API dran, aber eben nicht lokal. Bei Cloud/WLAN-Ausfall geht da nichts, außer den bereits hinterlegten Codes.
(Zusätzlich hat sich regelmäßig die Kalibrierung verstellt, weswegen ich alles an Nuki zurückgeschickt habe. Ich hatte keine Lust die Kalibrierung regelmäßig per Handy-App zu machen.)
Zweiter Versuch war Yale:
Große Firma (gehört zu Assa Abloy, laut KI 64.000 Mitarbeiter vs. 150 bei Nuki), verspricht viel und leider auch mehr als ich nutzen kann.
Es gibt eine API. Aber ohne öffentliche Doku und ohne Möglichkeit als Privatperson da ran zu kommen. Der Yale Dot über den man die Tür öffnen kann, ist nur ein NFC-Chip, den man mit dem Handy scant und die Handyapp anweist bestimmte Dinge zu tun. Aber ich verliere mich in Details.
Letztlich kommt man über SEAM dran, per API, mit stark eingeschränkten Features und ab drei Schlössern zu einem horrenden Preis. Bei mehr als 5 Aktionen pro Tag $50 im Monat, pro Schloß! Das Problem ist auch, ich habe einen Channel-Manager, Hostex.
Wenn Hostex oder Seam oder Yale Probleme in der Cloud haben, geht gar nichts. Das summiert sich. Yale hatte auch schon für >24 Stunden einen Ausfall.
Lokal komme ich an die Yale-Schlösser gar nicht dran, außer per Handy-App.
Um meine Verzweiflung zu zeigen: Ich hatte ernsthaft überlegt ein extra Handy dafür zu kaufen und per Autoklicker die API zu machen.
Mein dritter Versuch, da bin ich gerade dran:
ESP32 (+ Relais) + Tür-Relais
Ein ESP32 kostet 11€, 5 Relais ebenfalls 11€ (als fertige Platine mit etwas sinnvoller Elektronik drum herum) und ein Dorcas Tür-Relais ~20€. Dazu ein USB-Netzteil.
-> also quasi nichts. Wenn alles läuft, habe ich das Ding doppelt und steckbar, so dass bei einem Ausfall jede Reinigungskraft das Gerät wechseln kann. Die Yale-Schlößer werden für Notfälle (z.B. Stromausfall) behalten, so der Plan.
Für die Eingangstür habe ich das fertig. Den ESP32 kann man selbst programmieren und ist so maximal flexibel, API z.B. per WLAN ohne Cloud. Von der Idee her ist das quasi der Nuki Opener, nur ohne Bild/Ton/Klingel, sondern wirklich nur zum Tür öffnen. Ich verwende MQTT und das ist echt super fix. Von Knopfdruck zum Tür öffnen deutlich unter 100 ms. Yale ist übrigens auch recht schnell und Nuki hat ein teureres Model, bei dem geworben wird, dass es schneller ist: Und das hat bei Nuki seine Daseinsberechtigung!
Mein Plan ist den ESP in den nächsten Tagen auch für die Wohnungstür zu verkabeln (ist nur schwierig, wenn immer Gäste da sind) und danach kann ich das Stück für Stück erweitern, z.B. Helligkeitssensor im Flur und wenn es dunkel ist, geht automatisch das Licht an.
Mein Traum ist seitdem ich das Haus vor 17 Jahren gekauft habe: Wenn ich heimkomme, soll die Tür automatisch aufgehen, so dass ich ohne Absteigen mit dem Fahrrad in den Anbau fahren kann. Inzwischen ist der greifbar und für die Gäste ist das bestimmt auch schick.
Noch etwas zu meinem Channel-Manager Hostex: So muss eine API-Dokumentation aussehen. Die Doku ist öffentlich, vernünftig und ich habe da binnen weniger Minuten die Daten rausbekommen, die ich haben wollte. Seam ist auch noch okay (aber der Preis!), Nuki hat vielleicht 2% der Hostex-Doku und Yale quasi nicht existent.
Ein Wort noch zur Sicherheit: Bei der Eigenlösung weiß man woran man ist. Man kennt die Datenströme, muss bei jedem auf Verschlüsselung und Authentifizierung achten. Bei dem ganzen Bluetooth/WLAN-Zeug von Schloß zur Handyapp oder Cloud 1 (Yale) und Cloud 2 (Seam) weiß man gar nicht so recht, wer da nun auf was Zugriff hat. Sicher ist: Wird Seam gehackt, kann der Hacker meine Tür öffnen.
Mein Handy muss ich gegenüber dem Schloß autorisieren, indem ich einen QR-Code scanne, der am Yale-Schloß ist. Das Schloß hängt an der Tür, somit ist der QR-Code für jeden Gast sichtbar. Laut Yale ist das trotzdem zu 100% sicher: Aber wie, das ist nicht dokumentiert.
Hallo @Daniel12418 ,
ich finde das ein interessantes und schwieriges Thema. Ursprünglich dachte ich, man kauft ein Schloß, hat eine API und über irgendein System/Smarthome steuert man das. Angefangen hat es bei mir mit Nuki.
Das Schloß konnte WLAN, Bluetooth und hat eine API, also eigentlich perfekt. Bis man merkt, dass es dafür keine vernünftige Dokumentation gibt und irgendwelche Github-Projekte halb auf reverse engineering setzen und das auch nur über Bluetooth. D.h. man braucht in der Nähe von jedem Schloß eine eigene Bridge. Denn WLAN können die Dinger, aber natürlich nur zu der Nuki Cloud, nicht lokal. Da kam man dann per API dran, aber eben nicht lokal. Bei Cloud/WLAN-Ausfall geht da nichts, außer den bereits hinterlegten Codes.
(Zusätzlich hat sich regelmäßig die Kalibrierung verstellt, weswegen ich alles an Nuki zurückgeschickt habe. Ich hatte keine Lust die Kalibrierung regelmäßig per Handy-App zu machen.)
Zweiter Versuch war Yale:
Große Firma (gehört zu Assa Abloy, laut KI 64.000 Mitarbeiter vs. 150 bei Nuki), verspricht viel und leider auch mehr als ich nutzen kann.
Es gibt eine API. Aber ohne öffentliche Doku und ohne Möglichkeit als Privatperson da ran zu kommen. Der Yale Dot über den man die Tür öffnen kann, ist nur ein NFC-Chip, den man mit dem Handy scant und die Handyapp anweist bestimmte Dinge zu tun. Aber ich verliere mich in Details.
Letztlich kommt man über SEAM dran, per API, mit stark eingeschränkten Features und ab drei Schlössern zu einem horrenden Preis. Bei mehr als 5 Aktionen pro Tag $50 im Monat, pro Schloß! Das Problem ist auch, ich habe einen Channel-Manager, Hostex.
Wenn Hostex oder Seam oder Yale Probleme in der Cloud haben, geht gar nichts. Das summiert sich. Yale hatte auch schon für >24 Stunden einen Ausfall.
Lokal komme ich an die Yale-Schlösser gar nicht dran, außer per Handy-App.
Um meine Verzweiflung zu zeigen: Ich hatte ernsthaft überlegt ein extra Handy dafür zu kaufen und per Autoklicker die API zu machen.
Mein dritter Versuch, da bin ich gerade dran:
ESP32 (+ Relais) + Tür-Relais
Ein ESP32 kostet 11€, 5 Relais ebenfalls 11€ (als fertige Platine mit etwas sinnvoller Elektronik drum herum) und ein Dorcas Tür-Relais ~20€. Dazu ein USB-Netzteil.
-> also quasi nichts. Wenn alles läuft, habe ich das Ding doppelt und steckbar, so dass bei einem Ausfall jede Reinigungskraft das Gerät wechseln kann. Die Yale-Schlößer werden für Notfälle (z.B. Stromausfall) behalten, so der Plan.
Für die Eingangstür habe ich das fertig. Den ESP32 kann man selbst programmieren und ist so maximal flexibel, API z.B. per WLAN ohne Cloud. Von der Idee her ist das quasi der Nuki Opener, nur ohne Bild/Ton/Klingel, sondern wirklich nur zum Tür öffnen. Ich verwende MQTT und das ist echt super fix. Von Knopfdruck zum Tür öffnen deutlich unter 100 ms. Yale ist übrigens auch recht schnell und Nuki hat ein teureres Model, bei dem geworben wird, dass es schneller ist: Und das hat bei Nuki seine Daseinsberechtigung!
Mein Plan ist den ESP in den nächsten Tagen auch für die Wohnungstür zu verkabeln (ist nur schwierig, wenn immer Gäste da sind) und danach kann ich das Stück für Stück erweitern, z.B. Helligkeitssensor im Flur und wenn es dunkel ist, geht automatisch das Licht an.
Mein Traum ist seitdem ich das Haus vor 17 Jahren gekauft habe: Wenn ich heimkomme, soll die Tür automatisch aufgehen, so dass ich ohne Absteigen mit dem Fahrrad in den Anbau fahren kann. Inzwischen ist der greifbar und für die Gäste ist das bestimmt auch schick.
Noch etwas zu meinem Channel-Manager Hostex: So muss eine API-Dokumentation aussehen. Die Doku ist öffentlich, vernünftig und ich habe da binnen weniger Minuten die Daten rausbekommen, die ich haben wollte. Seam ist auch noch okay (aber der Preis!), Nuki hat vielleicht 2% der Hostex-Doku und Yale quasi nicht existent.
Ein Wort noch zur Sicherheit: Bei der Eigenlösung weiß man woran man ist. Man kennt die Datenströme, muss bei jedem auf Verschlüsselung und Authentifizierung achten. Bei dem ganzen Bluetooth/WLAN-Zeug von Schloß zur Handyapp oder Cloud 1 (Yale) und Cloud 2 (Seam) weiß man gar nicht so recht, wer da nun auf was Zugriff hat. Sicher ist: Wird Seam gehackt, kann der Hacker meine Tür öffnen.
Mein Handy muss ich gegenüber dem Schloß autorisieren, indem ich einen QR-Code scanne, der am Yale-Schloß ist. Das Schloß hängt an der Tür, somit ist der QR-Code für jeden Gast sichtbar. Laut Yale ist das trotzdem zu 100% sicher: Aber wie, das ist nicht dokumentiert.
4 Jahre lang hat ein Nuki-Tueroeffner in unserer Kellerschublade geschlummert.
Wir waren 2 Personen im Haus und hatten 2 Haustuerschluessel.
Jetzt leben noch unsere Tochter und ihr Mann und 2 Gaeste bei uns,
also 6 Personen.
Das ist der ideale Zeitpunkt, den Nuki einzubauen,
nun koennen alle 6 problemlos die Tuer oeffnen / schliessen.
Zubehoer: 1 Keypad (mit 6-ziffrigem Eingabecode oder Fingerabdruck),
3 Fob (kleine Bedienungsschalter zum Mitnehmen) und alle Handies.
Und die Nuki-Bridge fuer erweiterte Kommunikation und Einbindung in die Hausautomatisierung.
Der Einbau des Nuki-Schloss war leicht, allerdings waren die 4 Batterieakkus (trotz Schutzstreifen) leer
und unbrauchbar geworden und auch nicht ladbar - hier halfen neue Batterieakkus.
Auch wurde der alte Schliesszylinder der Tuer durch einen neuen sicherern ersetzt.
Die Fobs nehmen wir fuer Gaeste, die z. B. kein Handy haben.
3 Fob zum Oeffnen der Haustuer mit Nuki
Schluessel haendigen wir nicht mehr aus.
Wenn ein Gast den Fob verliert, brauchen wir dann keinen teuren Schluessel nachmachen
sondern deaktivieren wir einfach den Fob.
Auch mit dem Thema Integration in die Hausautomatisierung haben wir uns beschaeftigt,
also Alexa (Aufsperren nur ueber PIN!) mit Sprache oder in Alexa-Routinen, z. B. Sonnenuntergang,
IOBroker, Homeassistent, FHEM.
Das ist dann aber schon technisch ausgefeilt und nur fuer Kenner der Materie, am besten Programmierer.
Siehe etwa Stichworte Nuki-Web-API und Nuki-API (nuki.IO).
Obwohl immer gesagt wird, man braucht die Nuki-Bridge bei den neuen Nuki-Versionen nicht,
stimmt das nicht ganz, zur Integration und Abfrage aus dem Internet braucht man doch noch die Nuki-Bridge.
Ich werde dazu noch mehr schreiben,
jetzt faellt mir das Schreiben schwer, der Bagger, der unser neues Glasfaser-Internet legt,
hat im Ort die alte Leitung zuerstoert,
also kein Telefon, kein Internet, kein Homeoffice, kein Web-TV / Netflix / Facebook, Banking, ...
Und Stoerungen der ganzen Hausautomatisierung - der Nuki geht aber noch.
Ich habe aber noch eine schwache O2-Hotspot-Loesung zum Arbeiten.
Und was ich nirgens gesehen habe: ich kann zwar den Batteriestatus des Nuki-Schloss abfragen oder alarmiert werden,
aber die Batteriestati der Fob und Keypad nicht sehen.
Und noch was: ich glaube es gibt ein Gesetz, wonach die Haustuer nicht nachts abgesperrt
werden darf (Fluchtweg, ...)
@Veronica-and-Richard0 schrieb:
Obwohl immer gesagt wird, man braucht die Nuki-Bridge bei den neuen Nuki-Versionen nicht,
stimmt das nicht ganz, zur Integration und Abfrage aus dem Internet braucht man doch noch die Nuki-Bridge.
Ja, das war Nuki 😂 Vor dem Kauf wurde mir gesagt, ich brauche eine Bridge. Beim Einrichten gelang mir das Verbinden nicht und der Support sagte, die neue Version kann sich gar nicht mehr mit der Bridge verbinden. Man muss stattdessen eine "virtuelle" Bridge kaufen, in der App. Also beide physischen Bridges zurückgeschickt, aber erstattet bekam ich nur eine. Nach vielen Emails bei Paypal einen Fall aufgemacht. Da hat sich Nuki nie gemeldet und Paypal hat nach Fristablauf mangels Rückmeldung von Nuki zu meinen Gunsten entschieden. Das war trotzdem schon mal kein guter Start für mich. Auf Anhieb sehe ich gerade 85 Emails von Nuki in meinem Posteingang...
Und noch was: ich glaube es gibt ein Gesetz, wonach die Haustuer nicht nachts abgesperrtwerden darf (Fluchtweg, ...)
Absperren ist nicht das Problem, aber man muss jederzeit ohne Schlüssel rauskommen. Auch wenn man sich (als Gast) nicht auskennt und es dunkel ist (nachts + Stromausfall durch Feuer). Also am besten ein Panikschloß verbauen.
Oh, ihr vermietet wieder? 🤩
Volles Haus und kein ordentliches Internet...ich hoffe, das wird zackig repariert. Hat man euch da ein Datum geben können, dass man seine Geduld entsprechend ausstretchen kann? 😬
@Juliane : wir bieten die Zimmer im Augenblick nur für Freunde und Bekannte an,
unsere Tochter, ihr Mann und unser Enkel sind aus Spanien zu uns gezogen und wir schaffen viele Babysachen an, Haben Staubsaugerroboter deaktiviert, … und zudem sind wir gerade in München für wenige Tage.
Ach, so! Danke für die Aufklärung! Ich dachte, das war nur temporär und als ich dann im Profil Inserate gesehen habe....hatte ich gehofft, Gäste können wieder die Fledermaus genießen.
Aber Full House habt ihr ja auch so dann erst einmal. Dann noch schöne Tage in München! Kann man sich auf einen Bericht freuen? 🤔😁
Boh! Danke für den ausführlichen Bericht zum Thema! Ich gehe mal meine Kinnlade wieder einsammeln. 😁
Jetzt ist deinerseits etwas ruhig...ich hoffe, die Antworten konnten soweit schon weiterhelfen? 🤔