Neue Servicegebühren Regelung

Neue Servicegebühren Regelung

Hallo zusammen, ich bin Britta und habe 3 Ferienwohnung in Buckow in der Märkischen Schweiz. Ich bin schon seit ca 8 Jahren bei Airbnb, mit sehr wechselhafter Begeisterung.
Leider musste ich feststellen, daß Feedback eher ohne Konsequenz ist, noch nicht einmal von der Airbnb Seite bestätigt wird. Langsam werde ich müde, meine Anregungen überhaupt zu formulieren.

Nun kommt also die neue Servicegebühren Regelung.
Ich verstehe überhaupt nicht den Grund, denn auch vorher konnte ich ja ganz genau sehen, was ich bekomme, wieviel ich an Service Gebühr zahle und was die Gäste zahlen. Es gab immer unter den Buchungsdetails eine sehr genaue Aufschlüsselung.
Das nun auf Basis von GastgeberInnnen Feedback diese Regelung getroffen wurde, ist mir völlig unschlüssig.
Vielmehr drängt sich das Gefühl auf, daß die Last der Service Gebühr, die die Gäste tragen, nun nicht mehr klar ausgedrückt wird sondern in der "gemeinschaftlich" getragenen Service-Gebühr, als wenn es die der GastgeberInnen ist, versteckt wird.
Wie seht Ihr das?
Es sieht doch nun für die Gäste so aus, als wenn unser Preis der komplette Preis ist, was ja aber gar nicht stimmt.
In dem Ratgeber fehlt auch komplett, was passiert, wenn wir dem nicht zustimmen. Die Aufstellung, von der ich oben gesprochen habe, ist schon jetzt nicht mehr sichtbar, wie ich aus einer Buchung, die ich gestern bekommen habe, ersehen konnte.
Ich freue mich über Kommentare und Antworten von Euch, viele Grüße, Britta

27 Antworten 27
Till-and-Jutta0
Host Advisory Board Alumni

Hallo @Britta1095 , zu deiner letzten Frage: wenn du nicht bis zum 22. Juni den Anpassungsprozess durchläufst, wäre das für dich nachteilig. Denn dann würden deine Preise nicht automatisch angepasst:

 

TillandJutta0_0-1774449463705.png

 

Ich hab bereits vor Jahren auf die einheitliche Gebühr umgestellt, und bin meist ausgebucht. Ich sehe da keinen Nachteil.

 

Hallo 🖐

Ich bin noch nicht so lange hier und wollte das Verfahren soeben durchlaufen.

Gestoppt habe ich bei dem Hinweis:"kann nicht rückgängig gemacht werden"😬

Heisst das, das ich meine Preise nicht mehr (wenn nötig pro Tag den Preisen meiner Umgebung entsprechend) anpassen kann?

Liebe Grüsse aus dem Schwarzwald

Angela🌲😁

@Angela4668 

in der Grafik ganz rechts siehst du was passiert wenn du dem neuen PreisModell nicht zustimmst eine nette "Warnung" von Airbnb. du bekommst weniger ausgezahlt.

Vielen Dank!

Ja es ist wohl egal, wie ich das finde!🙈

Ich mag nur noch wissen, ob es  besser oder egal ist, wenn ich  die Preise einfach selbst ändere?

LG

Angela 

Entscheidend ist doch, was am Ende übrig bleibt. Und das ist das selbe wie vorher.

Wenn dem Gast nicht angezeigt wird, welcher Batzen des Betrages vom host an airbnb weiterfließt, macht sich das natürlich in den Bewertungen bemerkbar.  Alleine Preis/Leistung wird schon deutlich negativer ausfallen.

@Till-and-Jutta0 wenn ich vorher 3% Servicegebühr hatte und jetzt 15,5 und der gast 0% dann ist das jetzt Host-only-fee und ich zahle mehr.

@Till-and-Jutta0

 

Ihr seid schon so lange dabei und habt den Überblick!

 

Ich lese mir das alles wieder und wieder durch und bleibe immer bei denselben Fragen hängen:

1. die Servicegebühren werden vereinfacht und auf insgesamt 15,5 % gesenkt ?

 

2. Die Servicegebühren betragen insgesamt 15,5 %, werden vom Gesamtpreis abgezogen und den Endbetrag erhalte ich?

Sie werden den Gästen nicht mehr angezeigt, sondern ausschliesslich den GastgerInnen? Meine 3,0  % + 19 % MwSt entfallen?

 

3. Wenn ich bei den neuen "Massnahmen" mitmache, übernimmt Airbnb die Anpassung der Preise für mich.

Mache ich nicht mit, muss ich selbst rechnen?

 

Verstehe ich also richtig:

1. bisher:

ich trage einen Preis ein, auf den die Gäste Servicegebühren von 14,1 % - 16,5 % zahlen und zusätzlich zahle ich  3,0  % Gebühren + 19 % MwSt.

z.B.:

ich gebe an: 130 € pro Nacht

7 Nächte = 910 €

Servicegebühr Gast 152,88 €

Gesamtpreis: 1.062,88 €

meine Gebühren gesamt 32,49 €  (Servicegebühr 3% = 27,30 € + 19 % MwSt = 5,19 €) 

Airbnb zieht insgesamt ab:  185,38 € = 20,2 %

Ich bekomme 125,36 €.

 

2. Falls ich umstelle, werden NUR noch 15,5 % Gebühren abgezogen?

Z.B.:

Ich lege also nicht mehr 130 € pro Nacht fest, um 125,36 € zu bekommen, sondern 125,36 € PLUS 15,5 % = 144,79 €? 

Was ist mit der MwSt?

 

3. Falls ich NICHT umstellen möchte:

"Wenn du vor Ablauf deiner Frist nichts unternimmst, werden sich deine Preise und deine Auszahlungen pro Nacht verringern. Wenn du beispielsweise deinen Preis bei 100 Euro belässt, erhältst du 84,50 Euro, nachdem die Gebühr von 15,5 % abgezogen wurde – und Gästen wird ein Preis von 100 Euro angezeigt." Airbnb

 

Also mache ich genau dasselbe wie oben:

Z.B.:

Ich lege also nicht mehr 130 € pro Nacht fest, um 125,36 € zu bekommen, sondern 125,36 € PLUS 15,5 % = 144,79 €? 

 

ODER besteht der Unterschied darin, dass nicht ICH die Preise anpassen muss, sondern dass Airbnb das automatisch macht?

 

4. Enthalten die 15,5 % bereits die MwSt?

 

Entschuldigung, ist da irgendwo ein Denk- oder Rechenfehler drin?

Wenn ich die Beschreibung von Airbnb ansehe (die Ihr oben zeigt), dann sieht es doch so aus, als wären die Gebühren gesunken, oder?!

 

Ich würde mich sehr über eine Aufklärung freuen!

Till-and-Jutta0
Host Advisory Board Alumni

Danke Euch. Die Erklärungen von Airbnb habe ich verstanden und ich glaube auch kaum, daß sich die Buchungen reduzieren. Es geht mir nur um die Transparenz der Gebühren, da hätte ich mir gewünscht, daß Airbnb klar zu ihrer Gebühr steht und nicht die einfach bei uns unterbringt. Die letzte Grafik, in der ich als Gastgeberin nicht die Preise anpasse, zeigt genau das, dann muss ich alle Gebühren tragen, auch die von Airbnb. 

Noch eine zusätzliche Frage, da Airbnb ja jetzt von meiner zusätzlichen Servicegebühr spricht, ändert sich da ja auch etwas steuerlich, oder? Wenn die Preise als meine Preise ausgewiesen werden, müsste ich ja 15.5% jetzt als Kosten anrechnen lassen können?

Habt Ihr dazu Hinweise?

 

Vielen Dank und herzliche Grüße, Britta

Steuerlich - ohne Gewähr für die Richtigkeit - meine ich:

 

Die (jetzt höhere) Servicegebühr ist ein reiner Durchlaufposten bei dir, kannst also auch höhere Ausgaben geltend machen. Oder nur das eintragen, was auf deinem Konto landet.

 

Aber: Dein Umsatz erhöht sich, ggf. aufpassen wegen der Kleinunternehmerregelung.

Liebe Britta,

danke für deinen Post. Ich habe mir das Erklärvideo angesehen - und kapiere es trotzdem nicht.

Für mich sieht es so aus:
Die Gebühren für Gastgeber*innen schnellen von 3 auf 15,5 % in die Höhe und das wird uns als was verkauft, worüber wir uns freuen sollen. 😅

Ich fand es aber - wie du - vorher schon transparent und die neue Regelung wirkt auf mich eher intransparent, denn jetzt wirkt es nun einfach so, als hätte ich meine Preise erhöht (wenn die Gäste nicht das Kleingedruckte lesen).

Verstanden habe ich, dass ich ne Menge Geld verliere, wenn ich nicht zustimme. Das ist mir klar.
Auch für noch nicht getätigte Buchungen verstehe ich das.

Aber was heißt es konkret für meine bereits bestehenden Buchungen, wenn ich die Anpassung jetzt akzeptiere? Der Gast sollte vorher 115 zahlen, davon einen Teil an AirBnB als Gebühr. Nun zahlt er 115 und ICH entrichte die gesamte Gebühr an AirBnB?

Vielleicht stehe ich da ja auf dem Schlauch - ist hier jemand, der mir das besser erklären kann? Daaaanke euch!

Liebste Grüße
Julia







@Julia285

Ich habe die Umstellung damals freiwillig gemacht, als sie noch optional war.


Sie hat sich nur auf zukünftige Buchungen ausgewirkt. Bereits bestehende Buchungen, selbst mit Anreise Monate später, waren davon nicht betroffen. Das geht auch kaum anders, da der Gast ja genau diesem Preis und Vertragsmodell bereits zugestimmt hat.

Zum Thema Preiswahrnehmung:
Ich glaube nicht, dass Gäste das als Preiserhöhung wahrnehmen. Der Gesamtpreis bleibt identisch. In obigem Beispiel sieht der Gast weiterhin 115 €, sowohl in der Suche als auch bei der Buchung.


Was sich aber aus meiner Sicht wirklich verändert hat:

Früher wurde die Airbnb-Servicegebühr separat ausgewiesen. Gäste haben also gesehen, dass ein Teil des Preises an Airbnb geht. Ich wurde damals deutlich häufiger darauf angesprochen und auch gefragt, ob man diese Gebühr bei einer zukünftigen Direktbuchung sparen kann.

Seit die Gebühr im Gesamtpreis „verschwindet“, passiert das deutlich seltener.

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