Teil des aktuellen Herbst-Updates sind die Landkarten, auf d...
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Teil des aktuellen Herbst-Updates sind die Landkarten, auf denen ihr eure eigenen sowie die Reisen eurer Freunde ansehen könn...
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Ich bespiele eine private FB-Gruppe für unsere Stammgäste. Darin versorge ich sie hauptsächlich mit aktuellen Infos, von mir selber verfasst als auch mit relevanten FB-Berichten und –Bildern, die ich aus FB-Seiten weiterleite.
Nun, kürzlich in einem Telefonat mit einem Gast sagte dieser mir: „Wir sind nicht mehr auf Facebook. FB ist was für Alte, wir verfolgen jetzt die Infos zum Zielgebiet auf Instagram“. Dann ist FB offenbar das Richtige für mich, aber die jüngeren Gäste erreiche ich da auf Dauer nicht mehr. Sollte ich aber, denn ab und an gibt es schon wichtige Infos zu vermelden. Außerdem muss ich unsere Stammgäste pflegen.
Ich bin totaler Instagram-Laie, habe kein Konto, nur die angelesenen Infos aus dem Netz. Mit FB-Seiten kann man Instagram wohl verknüpfen, nicht aber mit Gruppen. Eine Seite kommt für mich aber nicht in Frage, weil die Infos privat sind.
Jetzt hat eine Beiratskollegin nach unseren Instagram-Accounts gefragt, und erstaunliche viele Gastgeber*innen bespielen ihren wohl mit irgendwelchen Unterkunftsinfos.
Bei uns in der Nähe gibt es eine kleine aber feine Schlucht. Man geht über Stock und Stein ca. eine halbe Stunde hinein und kommt dann am Ende an einen ca. 10m hohen Wasserfall.
Ein sehr beschaulicher Ort der bis vor kurzem nur Einheimischen bekannt war und auch gar nicht so einfach zu finden war wenn man sich nicht auskannte.
Irgendwann ist so ein Schlaumeier auf die Idee gekommen die Schlucht in Instagram zu posten.
Seitdem ist es vorbei mit Ruhe und Beschaulichkeit.
Jetzt diskutiert der Gemeinderat schon darüber die Schlucht für die Öffentlichkeit zu sperren (angeblich wegen Unfallgefahr).
Tatsächlich ist neulich so eine motorische Blindgängerin (die anscheinend nur gepflasterte Wege gewohnt ist) hingefallen und brauchte einen Notarzt.
Dieses Problem des Individual-Massentourismus nimmt leider in unserer Gegend überhand und hat direkt etwas mit diesen Social-Media-Plattformen zu tun... jeder muss da hin wo das Selfi geschossen wurde !
Diese Gäste bringen leider rein gar nichts ausser Dreck, wenn es hoch kommt übernachten sie eine einzige Nacht und fahren am nächsten Tag weiter zum nächsten Hotspot.
Wenn das der Tourismus der Zukunft ist werden wir wohl bald nur noch Eintrittsgelder bezahlen und die einzigen die davon provitieren sind Parkplatzbesitzer die dann 10€ für die Stunde verlangen.
was mich ärgerte sind die Drohnen. Die Leute steigen nicht einmal richtig aus den Autos raus. Manchmal fliegen die so tief da weiss man nicht ob sie es absichtlich machen um Leute zu ärgern/provozieren.
Der Hecktische Tourismus findet bereits seit Jahren statt.
Amerikaner, Japaner und Chinesen reisen durch Europa im Eiltempo. Man könnte meinen Europa ist klein.
Dann kommen so abstruse Reklamationen über die Lage der Unterkunft:
- Sie wollen der Hotspot mittendrin Leben/Erleben.
- Sie nehmen die günstigste Unterkunft die angeboten wird, 🤣 ein Snäppchen, wohnen dann in einer Hütte ohne Komfort ohne Dusche.
- Sie landen nach einer unendlich langen Anfahrt in einem Tal-Ende oder auf einem Berg komplett neben der Route.
- Sie merken das Europa, nicht so klein ist wie sie meinen.
Auf einmal wird es sehr hektisch und, leider mir auch passiert, die Leuten werden auf einmal unfreundlich und reisen fast frühzeitig ab weil sie merken die geplante Route ist nie einhaltbar.
👍👍👍
Backpacker in Not... Podcast passend zum Instagram-Thema von BR2... 😄
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