Kannst du Reisenden die Möglichkeit bieten, besondere Ort...
Kannst du Reisenden die Möglichkeit bieten, besondere Orte zu erkunden und an einzigartigen Aktivitäten teilzunehmen? Erwä...
Hallo allerseits! 😊
Egal ob Gastgeber oder nicht, wir alle leben in einer Art Gemeinschaft. Sei es die direkte Nachbarschaft, die Ortschaft oder eine ganze Region.
Ich möchte euch da nichts unterstellen 😉, aber als Gastgeber seid ihr ein besonderer Schlag von Menschen, der oft mit einer gewissen Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftssinn ausgestattet ist. Daher meine Frage: Engagiert ihr euch in eurer Gemeinschaft irgendwie?
Kümmert ihr euch um ältere Nachbarn, helft ihr bei der Tierpflege im Tierheim oder profitiert ihr einfach auch selbst von tollen Projekten in eurer Umgebung, wie Sportangebote, Wandergruppen und ähnliches?
Ich denke, ich bin irgendwie zu oft umgezogen in meinem Leben und vermisse an den meisten Orten diesen Gemeinschaftssinn. Ich lasse mich gerne überraschen! 😁
Liebe Grüße
Juliane
@Jutta7 hatte sich jahrelang um unseren älteren Nachbarn gekümmert, der alleine lebte. Mittlerweile ist er verstorben und hat ein Baumgrab. Wir denken noch oft an ihn.
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Trotz der 38 Parteien ist es kein typischer, anonymer Wohnklotz, sondern man kennt und schätzt sich untereinander und hilft sich auch gegenseitig aus. "Leider" hat es sich herumgesprochen, dass ich technisch und handwerklich nicht komplett unbegabt bin, weshalb ich regelmäßig für die Nachbarschaftshilfe "gebucht" werde.
@Udo6
So gute Nachbarschaft gibt es kaum noch, gerade in den "Wohnklötzen". Toll aber, dass ihr da eine gewisse Gemeinschaft aufgebaut habt. Da ist es natürlich auch gut, nicht komplett Unbegabte mit dabei zu haben. Aber einen Hausmeister gibt es dort schon noch? 😁
Nen Hausmeister gibt es zum Glück, es gibt auch jede Menge zu tun. Doch wenn die Balkontür klemmt, der TV nach einer Frequenzumstellung neu eingerichtet werden soll oder der Computer zickt, dann bevorzugen doch einige die Nachbarschaftshilfe 😉
Ich habe jahrelang ehrenamtlich im Demenzcafé geholfen, einmal wöchentlich. Seit der Pandemie habe ich das etwas eingeschränkt, mache aber noch die Fortbildungen mit und helfe auch noch aus.
Stimmt, das hattest du mal erzählt. Schön aber auch, dass dort Fortbildungen angeboten werden. Was hast du bei der letzten mitnehmen können (oder was wird dort allgemein gelehrt)?
Da ich das bereits seit 2012 mache und auch davor bereits 10 Jahre meinen kranken Mann betreute, habe ich quasi schon alles an Fortbildung was möglich ist und angeboten wurde, mitgemacht. Anfangs war ich ein Laie im Betreuungsbereich.
Juristische Vorträge gehört/Integrative Validation nach Richard/Musik für Demenzkranke. Betreuungskurse die die Diakonie überall in DE anbietet, inkl. Betreuungsschein. Ich könnte also auch eine Betreuerin für das Amtsgericht werden (möchte ich aber nicht). Hygienekurse usw. Ich kann hier nicht alles aufzählen. 😎
Bis vor 3 Jahren wurde in unserem Demenzcafé eine 1 zu 1 Betreuung angeboten, das hat mich besonders gereizt. Da wird man den Kranken wirklich gerecht. Seit die Leitung aus Altergründen gewechselt hat, ist das leider nicht mehr so, das enttäuscht mich, deshalb bin ich nur noch sporadisch da und auch wegen Corona natürlich. Wir sind echte Ehrenamtler, die keinen Cent erhalten, es gibt ja auch Ehrenämter, da wird ein kleines Entgelt bezahlt. Ich finde, es wird von den Städten nicht wirklich geschätzt, dass wir uns anbieten. Ich habe Schulungen besucht für eine Ernährung über die PEG (Magensonde), wenn ich noch länger schreibe, fällt mir noch ganz viel ein, habe aber heute wenig Zeit. 😉
Das ist hier für die Vermietung über Airbnb auch nicht von Belang. Hier kann ich höchstens die Hygienekurse gebrauchen. Aber ehrlich, ich möchte Gäste nicht schulen, manche wissen nicht einmal wofür der Badevorleger gedacht ist, den ich zu den Bade-/Handtüchern dazulege. Seufz….
Es ist wirklich schade, dass Freiwillige nicht besser genutzt werden. Du hast ja über die Jahre auch gewisses und weitreichendes Fachwissen erlangt. Dass die neue Leitung das Interesse an der 1-zu-1 Betreuung verloren hat, ist natürlich besonders schade. Gab es da keinen Aufruhr von Angehörigen, Mitarbeitern und euch Freiwilligen? Oder hat man da einfach wenig Einfluss und wurde da mit dem üblichen abgespeist. Das geht dann hier womöglich etwas zu weit in die Tiefe. Ich finde es einfach sehr interessant und bin auch mal wieder zu neugierig.
Das hat mit Airbnb natürlich wenig bis nichts zu tun, da hast du Recht. Aber für mich ist es hier auch in virtueller Ort, übers Menschliche zu reden und auch von anderen mehr zu erfahren. Im gewissen Sinne ist das Teil von euch Gastgebern...womit ich dann gerne die Verbindung "erzerre" zum Gastgeben und Vermieten, egal über welche Plattform. 😏