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Vor kurzem erlebte ich wieder einen Stornobooster: Als Ersatz für einen Gast, der wegen falscher Personenzahl storniert hatte, kam kurz darauf eine Buchung aus Meladorien für den gleiche Zeitraum rein (sogar für länger!). Die Vermutung, dass es so einen Stornobooster gibt, bekam also neue Nahrung. Darum geht es hier jedoch nicht.
Aber ein Gast aus Meladorien!? Uh, hatte ich da nicht während der Pandemie schon mal einen Dauergast, und war froh, als er wieder auszog? Weil er auf 25 Grad Raumtemperatur um Mitternacht bestand, und immer das Licht brennen ließ. Und las ich da nicht schon öfters was bezüglich Rauchen, Klopapier und überflutete Bäder?
Ich weiß, man soll jedem Gast vorurteilsfrei begegnen. Aber Mist, ich hab da jetzt halt welche; jeder hat Vorurteile! Das zu erkennen, ist der unabdingbare Schritt, sie zu überwinden und keine Diskriminierung entstehen zu lassen. Immerhin war es keine Sofortbuchung. Aha: Da war also schon mal was! Und wieder ist da dieses Vorurteil.
Ich denke, es geht darum, sich positiv auf kulturelle Unterschiede einzulassen. Denn das macht ja auch den Reiz am Beherbergen von Gästen aus aller Welt. Danke an den Zuvor-Gastgeber für den entscheidenden Hinweis in der Bewertung, auf was ich achten muss.
Ich werde euch dann berichten.
Wie geht ihr mit Vorurteilen um?
Was für ein interessanter Beitrag, @Till-and-Jutta0! Ich auch denke, dass Vorurteilen zu haben nie eine gute Strategie ist. Es ist aber schwer, die zu vermeiden.
Ich würde gern wissen, wie die anderen sich mit Vorurteilen auseinandersetzen 😊 Welche Strategien können uns helfen ein bisschen weniger als die Protagonisten aus Jane Austens "Stolz und Vorurteil" zu leben? 📕
...und ich googel wie eine Blöde nach Meladorien, um zu schauen wo es liegt.... 😒
Man kann es dann auch positiv sehen: Man kennt schon ein paar meladorische Gepflogenheiten und kann so der Wiederholung bestimmter Probleme entgegenwirken.
Und zum Booster....als ich letztens auf der Airbnb-Webseite gestöbert habe, war an erster Stelle ein Fahrzeug als Unterkunft. Das fand ich interessant, habe drauf geklickt und da stand gleich, dass es "selten" sei und immer ausgebucht....nur nicht für die aktuelle Woche.
Ein paar Stunden später habe ich sogar noch eine E-Mail erhalten, wo auf genau dieses Inserat hingewiesen wurde, dass es noch verfügbar sei. Das hatte ich noch nie, sonst gibt es nur E-Mails für die Region, in der ich eventuell gesucht habe....auch wenn ich etwas angeklickt habe.
Ich füttere damit mal den Boost-Mythos. 😁
Der Gast hat seine zweite Chance gut genutzt. Klar, es gibt kulturelle und in der Persönlichkeit von Menschen begründete Unterschiede – aber wessen „Schuld“ ist das? Die zu überwinden ist bei der Beherbergung von Gästen aus aller Welt immer eine Aufgabe. Der man sich stellen muss, sonst haben wir den falschen „Beruf“ gewählt. Letztendlich macht es doch Spaß, mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, sich mit Gästen über Arbeit und Familie auszutauschen, Bilder anzuschauen, und zu merken, dass uns alle auch was verbindet.
Der Gast hat gleich wieder angefragt, ob er in zwei Jahren wieder kommen dürfe. Es hat ihm offenbar gut gefallen. Und er hat aus den Bewertungen der Vor-Gastgeber gelernt und sich diesmal echt Mühe gegeben.
Das liest sich nach einem guten Aufenthalt. Ich gehe davon aus, der Gast "darf" in zwei Jahren wiederkommen? 😉
Ich denke, dass viele Gastgeber sich unter anderem auch für die Vermietung entschieden haben, um sich die Welt nach Hause zu holen sozusagen. Das lese ich immer wieder bei Frischlingen, dass man sich darauf besonders freut.
Hallo Till,
ich verstehe nicht, was du mit Stornobooster meinst. Google kennt den Begriff auch nicht.
Das Meladorien ein Synonym für ein wirkliches Land ist, war mir dagegen ziemlich schnell klar.
Als Weltenbummler bin ich gut in Geografie.
Schon bedauerlich, dass man auf Airbnb nicht Klartext reden darf, um nicht abgestraft werden.
Glück hat man, wenn nur der Kommentar gelöscht wird. Pech hat man, wenn man von der Plattform fliegt und nicht mal mehr eine Unterkunft buchen kann. Das zum Thema Redefreiheit. Hier merkt man, dass es sich um ein amerikanisches Produkt handelt.
Stichwort: türkische Studentin Massachusetts
Vielleicht kommt es sogar so weit, dass man nicht mehr mit ESTA in die USA einreisen darf, wenn man Airbnb kritisiert.
Nun zum Artikel. Habe ich das richtig verstanden, dass das Kind die Hand zum elften Mal auf die heiße Herdplatte legen soll, nachdem es sich zuvor bereits 10-mal die Hand verbrannt hat? Ist es wirklich ein Vorurteil, wenn das Kind die Erfahrung gemacht hat, dass eine Herdplatte heiß sein kann. Dient dieses „Vorurteil“ nicht vielmehr dazu, dass das Kind sich erneut die Hand verbrennt? Ich würde vielmehr sagen, dass das Kind etwas gelernt hat, das es vor schlechten Erfahrungen schützt. Wenn dieses Kind dann erwachsen wird und sein erworbenes Wissen an seine Kinder weitergibt, ist das dann ein "Vorurteil" oder geht es hierbei nicht vielmehr um die Weitergabe von Wissen?
Ja, auch ich habe schon etliche Gäste mit schlechten Bewertungen aufgenommen und ich muss sagen, dass ich dabei immer gut gefahren bin. Das kann aber auch daran liegen, dass ich durch die negative Bewertung gewarnt war und beim Check-in über diesen Punkt mit dem neuen Gast geredet habe. Die meisten Gäste wussten gar nicht. Dass sie von vorherigem Gastgeber schlecht bewertet wurden. Scheinbar sehen sie nicht, welche Punkte der Gastgeber in bestimmte Kategorien gegeben hat.
Deshalb bedanke ich mich bei jedem Gastgeber, der eine ehrliche Bewertung hinterlässt und nicht nur die übliche Dankesrede schreibt mit der vollen Vergabe von 5 Sternen.
Wie individuell die Erfahrungen doch sind. Gerade deshalb ist es wichtig, den Unterschied zwischen berechtigter Meinungsäußerung einerseits und der Pauschalisierung andererseits mit der Gefahr zur künftigen Diskriminierung zu erkennen.