Hallo Airbnb-Gastgeber,
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Hallo Airbnb-Gastgeber,
wir suchen eine Location für unsere studentische Abschlussproduktion. Gedreht wird die Pilotfolge f...
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@Florian-and-Theresa0 das liegt wohl daran, dass das Berliener Denuntiantenportal so überaus erfolgreich ist. Habe aktuell einen Langzeitgast, der vorher in Berlin gewohnt hat. Dort war er auch Gastgeber. Er hat mir erzählt, dass nach Einführung von Zweckentfremdungsperre und Meldeportal fast die Hälfte der Hosts verschwunden sind, und die Preise drastisch nach oben gegangen sind.
Und in Heidelberg haben die Gemeinderäte auf die Frage ob eine Ermittlungsbehörde oder Meldeportal auch in Heidelberg kommt geantwortet: Das ist nicht nötig, bisher hat die Erfahrung bei uns gezeigt, dass die Nachbarn die Airbnb Vermieter sowieso bei der Stadt melden!!!!!!!!!!
Wir leben in einer Zeit in der Denuntiation wieder voll Gesellschaftsfähig geworden ist.
Ich frage mich manchmal, ob das Thema „Zweckentfremdung“ bei den Airbnb-Verantwortlichen ausreichend professionell und koordiniert angegangen wird. Den Kopf in den Sand stecken hilft nicht. Als wir die kritischen Themen auf dem Host Day in Hamburg ansprachen, waren wir uns jedenfalls nicht sicher, ob das Aussprechen des bösen Z.-Worts so willkommen war. Nur bei den Zuhörern kam es jedenfalls gut an, dass wir Gastgeber das Stichwort aufgegriffen haben. Aussitzen von kritischen Themen, mit denen wir Gastgeber (und auch Gäste) „draußen an der Front“ fast täglich konfrontiert werden, ist nicht zielführend.
@Jörg8 Wegen Berlin haben sie es nicht eingerichtet; ich zitiere aus dem oben verlinkten Papier:
"Eine Bearbeitung der Meldungen erfolgt derzeit nicht, da die Bezirksämter mit der Abarbeitung der Anträge auf Genehmigung der Zweckentfremdung sowie etlicher Klagen ausgelastet sind. Die Meldungen werden – sobald personelle Kapazitäten frei sind – nach Eingang abgearbeitet. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Beschlussvorlage konnte daher noch keine aussagekräftige Einschätzung über den Erfolg einer solchen Plattform abgegeben werden."
Es ist damit nicht nur sozial fraglich, sondern auch völlig nutzlos. Wobei das Abstimmungsverfahren hier in München gleich die Schaffung von Planstellen mit berücksichtigt.
@Till-and-Jutta0 Ich bin schon die ganze Zeit am Überlegen - wie bei der Airbnb-Versicherung finde ich es ein unerwartetes Entgekommen von Airbnb, dass sie überhaupt offen für die Thematik sind bzw. Gastgeber unterstützen. Privatzimmer und Ferienwohnungen gab es schon immer; das ist keine Erfindung von Airbnb - lediglich die "Vereinheitlichung". Ich sehe es eher als bau- und gewerberechtliches Problem. Eventuell müssten sich dort die Ämter besser abstimmen, um die schwarzen Schafe ausfindig zu machen.
Und die Zweckentfremdungsverbote sind ja schon fast eine Tautologie, weil es ohne sie keine Zweckentfremdung in dem Maße gäbe. Da wäre nämlich alles, wie gerade schon gesagt, einfach eine anders gelagerte Problematik.
Lieber @Till-and-Jutta0, ich war ja schon sehr erleichtert, dass das Z Wort von zumindest einem Sprecher vor unserer Präsentation kurz eingeworfen wurde. Brennende Themen so anzusprechen, dass wir als Referenten noch immer gern gesehen sind, aber auch die Gastgeber und deren Interessen, die wir vertreten von uns ausgesprochen werden, gleicht ab und an dem Tanz auf heißen Kohlen - ein dickes Dankeschön an Dich, dass ich in diesen Momenten nicht alleine vor dem Publikum stehe!